Mittagsgebet
Musik
Eingang
Mitten am Tag halten wir inne
und richten uns auf dich aus, Gott:
Deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und
deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.
Bei dir ist die Quelle des Lebens und
in deinem Licht sehen wir das Licht.
Amen.
Lied
EM 300 - Ich glaube an Gott, den einen
Schriftlesung
1. Mose 18,1-15+21,1-8
Lesungsabschluss: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Amen
Stille
Gebet
Dreieiniger, wunderbarer Gott,
für alles Beschlossene: schenke Segen.
Für neue Wege: schenke Mut.
Für neue Aufgaben: schenke Gelingen.
Für deine Liebe: öffne Türen.
Mit allem sind wir entschlossen, dir zu dienen.
Nicht unsere Kraft erweise sich, sondern deine.
Nicht unsere Ehre suchen wir, sondern deine.
Nicht unsere Ziele stehen an erster Stelle, sondern dein Ziel mit dieser Welt, dass Menschen deine Jüngerinnen und Jünger werden.
Dazu rüste uns aus und mache uns zu wagemutigen Menschen.
Schenke uns Glauben.
Begeistere uns neu für dein Reich.
Dir sei Lob.
Amen
Segen
Es segne dich Gott, der Vater,
er sei der Raum, in dem du lebst.
Es segne dich Jesus Christus, der Sohn,
er sei der Weg, auf dem du gehst.
Es segne dich Gott, der Heilige Geist,
er sei das Licht, das dich zur Wahrheit leitet.
Amen
Letzter Sitzungstag
Samstag, 20. Juni
Gib uns Mut - zum Glauben
Bibelarbeit
"Herr, gib uns Mut zum Glauben an dich, den einen Herrn.
Wir danken dir, denn du bist uns nicht fern."
Kurt Rommel, 1963
Die Bibelarbeit hält Pastorin Joana d'arc Meireles, die Generalsekretärin der methodistischen Kirche in Brasilien ausgehend von "Denn mit dir zerschlage ich die Heere und mit meinem Gott kann ich über Mauern springen." (Psalm 18,30)
Thomas Kemper der Leiter der EmK-Weltmission übersetzt:
Brüder, Schwestern - wir brauchen Mut. Ihr braucht ein wagemutiges Vertrauen in Gott. Das ist eine Haltung und ein Lebensstil. Wie sieht eine Kirche aus, die diesen Wagemut sucht?
- Es braucht heute Mut, eine solidarische Kirche zu sein.
- Es braucht Mut, die Großzügigkeit Gottes zu leben und danach zu handeln.
- Es braucht Mut, sich gegen den Tod und für das Leben zu stellen.
Eine Kirche, die ein wagemutiges Vertrauen in Gott hat, entwickelt einen anderen Lebensstil. Wir müssen einen Unterschied machen. Wir müssen das Reich Gottes verkünden, das in Jesus angebrochen ist. Empörung ist ein Charakteristikum von Menschen, die wagemutiges Vertrauen in Gott haben. Kirche sollte effizient sein, aber aus den richtigen Gründen.
In Deutschland habe ich viele Windräder gesehen. Kennt Ihr den Unterschied zwischen einem Ventilator und einem Windrad?
Ihr solltet ihn kennen. Der Unterschied zwischen einem Ventilator und einem Windrad liegt darin, dass der eine Energie braucht, um Wind herzustellen und das andere den Wind nutzt um Energie zu erzeugen. Die Kirche soll wie ein Windrad sein, das die Energiequelle Gottes nutzt, um mit Kraft in die Welt hineinzuwirken. Ich wünsche Euch, dass Ihr solch ein Windrad seid.
Zu ihrem anschließenden Grußwort überreicht Pastorin Joana eine Skulptur an Bischöfin Rosemarie Wenner. Sie zeigt zwei Hände, die betend, segnend, sich begrüßend dargestellt sind:
Brasilien ist ein reiches Land mit vielen Schätzen, die aber nicht dem Volk zugestanden werden. Wir als methodistische Kirche in Brasilien haben 21.000 soziale Projekte und für eines davon erhalten wir Unterstützung aus Deutschland. Wir danken für Eure Hilfe.
Es gibt keine einseitige Abhängigkeit, sondern nur gegenseitige Zuwendung. Lasst uns darin wachsen und dafür beten, dass Gott uns mehr Mut schenke und ein wagemutiges Vertrauen in Gott!
Jörg Finkbeiner
Vormittag
Bau- und Finanzbericht
Unter dem Tagesmotto "Mut zum Glauben" begann die Arbeitssitzung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK) am Samstag gleich mit einem sensiblen Thema: Wie gestaltet sich die Gehaltsentwicklung für so genannte "Spätberufene", die nach mehreren Jahren Berufserfahrung in der gewerblichen Wirtschaft einer Berufung zum pastoralen Dienst folgen? Wie soll das Gehalt eingestuft werden? Und vor allem: Wie kann bei einem Einstieg in einem Alter von über 40 Jahren noch ein angemessener Rentenanspruch erworben werden?
Mit einer lebhaften Diskussion und unter Ausnützung fast aller parlamentarischen Möglichkeiten inklusive Antrag auf Wiedererwägung kam das Plenum schließlich zu der Entscheidung, dass diese Frage auf der Ebene der Zentralkonferenz grundsätzlich geklärt werden soll. Die Konferenzmehrheit stimmte zu, dass die bisherige Regelung der Behörde für finanzielle Angelegenheiten so mitgetragen werden kann.
Die Diskussion über den umfangreichen Finanzbericht war interessant und vielfältig. Folgende Themen wurden durch Beiträge aus dem Plenum besonders unterstrichen:
* Pastor Wolfgang Bay bedankte sich für den Beschluss, die Geldanlagen bei "Oikocredit" aufzustocken: "Ich ermutige auch alle Gemeinden, ihre Glieder, Angehörigen und Freunde, diese Möglichkeit der Geldanlage wahrzunehmen und damit Kleinkredite für Projekte in entwicklungsbedürftigen Ländern zu unterstützen."
* Betont wurde auch nochmals die Information aus dem Finanzbericht zur Frage der Sicherheit der Geldanlagen innerhalb unserer Konferenz. In den Papieren war zu lesen: "Die von der Konferenz zur Anlage unserer Gelder beauftragten Banken legen das anvertraute Geld risikoarm an. Die Einlagen der Konferenz sind im Einlagensicherungsfonds der Banken gedeckt und damit nicht von der derzeitigen Finanzkrise betroffen."
* Ulrike Gebauer, Vorsitzende des Frauenwerks der SJK, wies auf die neue Kollekten-Regelung für das Frauenwerk hin: Alle Gemeinden sind verbindlich dazu aufgerufen, eine Sonntagskollekte für die Arbeit des Frauenwerks zu erheben - den Termin dafür legen die Gemeinden fest.
Als Einführung in den Bericht der Baubehörde fasste Pastor Hans-Martin Brombach die auffällig vielen Verkäufe von Kirchengebäuden unter dem ermutigenden Motto zusammen: "Wir entwickeln uns von einer 'Immobilien-Kirche' zu einer 'mobilen Kirche', also zu einer beweglichen Kirche." Zu den Bereichen Grundstücksangelegenheiten, Bauvorhaben und Bau-Abrechnungen gab es nur wenige Kommentare und Fragen.
Statistik
Der Bericht des Statistikers Karl-Heinz Mader fasst zusammen: Die Zahl der Kirchenglieder ist im letzten Jahr um 247 Personen zurückgegangen (1,4%). Die Monatsbeiträge sind erfreulicherweise um knapp 1,7% gestiegen, das sind 180.000 Euro. Trotzdem: Die gegebenen Monatsbeiträge erreichen die Umlage um mehr als 1 Million Euro nicht. Die Statistik zeigt: Um die Umlage (anteilig) aufzubringen, müsste jedes Kirchenglied mindestens 53 Euro pro Monat Beitrag geben. Und nicht vergessen: Für die sonstigen Aufgaben der Gemeinden sind weitere Gaben notwendig.
Christliche Erziehung - neue Beauftragungen
Pastor Markus Ebinger als Vorsitzender des Ausschusses für Christliche Erziehung stellte neue Nominierungen vor, die von der Konferenz bestätigt wurden:
- Teenagersekretär (Zeitraum 2010-2013): Ingo Blickle (Pastor auf Probe)
- Referent für musisch-kulturelle Bildung (2009-2012): Timo Wankmüller (ehrenamtlich)
- Stellvertretender Sonntagsschulsekretär (2009-2012): Pastor Rüdiger Kraft.
Ein besonderer Dank wurde ausgesprochen für Pastor i.R. Walter Schwaiger, der dieses Jahr zum letzten Mal Reisen im Rahmen der Fachgruppe Freizeiten durchführte; insgesamt waren das in 35 Jahren 252 Reisen. Die Konferenz dankte außerdem Pastor Jürgen Hofmann für 11 Jahre nebenamtliche Arbeit im Sonntagsschulrat - 7 Jahre als Sonntagsschulsekretär und 4 Jahre als stellvertretender Sonntagsschulsekretär.
Ein Hinweis für alle Jugendlichen: Es gibt in unserem Konferenzgebiet 30 Plätze für Zivis und für ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Musik in der Kirche - das schönste Thema
Pastor Christoph Klaiber führte als Vorsitzender in den Bericht des Ausschusses "mit dem schönsten Thema" ein, wie er selbst sagte. Die Konferenz sprach in diesem Zusammenhang eine neue Beauftragung aus: Pastor Diederich Lüken ist Orgelsachverständiger für den Bereich der SJK. Er möchte außerdem den "schlafenden Konferenzchor" wieder zum Leben erwecken und bei der nächsten Tagung zum Mitsingen einladen. Neu geplant ist ein Internetforum [seit Jan 2010 unter emk-musik.de] zum Austausch von Kompetenz sowie Material zur Musik in den Gemeinden - im Vorfeld schon herzliche Einladung zum Mitmachen! Mit einem festlichen schwarzen Zylinder auf dem Kopf berichtete Pastor Werner Jung in der Rolle des seligen Predigers Neuhäuser von der Geburtstagsfeier des bcpd (Bund Christlicher Posaunenchöre), der im Mai am Geburtsort in Siegen sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert hat - mit Konzerten, Workhops und einem Abschlussgottesdienst mit Andreas Malessa als Prediger.
Öffentlichkeitsarbeit - zum Sehen und zum Hören
Prof. Christoph Voigt, Schriftführer im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, wies auf die neue Website der SJK hin, die auch nach der Tagung weiterhin für den Bereich Süddeutschland aktualisiert wird [http://emk-sjk.de]. Die Aufgaben des Ausschusses umfassen vor allem zwei Bereiche: Öffentlichkeitsarbeit für die Tagung der SJK (Einladungen, Plakate, Banner, Pressegespräch, Online-Berichterstattung usw.) und Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinden durch Schulungen und Textvorlagen. Pastor Joachim Schumann, Vorsitzender des Ausschusses und Rundfunkbeauftragter, hatte noch einen Tipp für die Anfahrt zum Konferenzsonntag: SWR4 einschalten und von 9:15-9:30 die Andacht von Pastorin Ulrike Burkhardt-Kibitzki im Radio anhören. Hinweis: "radio m" hat die Website ausgebaut mit Hörbeiträgen als neuer Schwerpunkt im Internet: radio-m.de
Diakonie - Unterschriftenaktion am Konferenzsonntag
Als Vorsitzender des Ausschusses für diakonische Aufgaben führte Pastor Norbert Böhringer in den Bericht ein. Er bat die Bezirke nochmals darum, den verschickten Fragebogen zu den diakonischen Arbeitsfeldern der Gemeinden an ihn zurückzuschicken, damit eine Auswertung erstellt werden kann. Im Plenum entwickelte sich eine engagierte Diskussion zu den Berichten aus den Diakoniewerken. Um die Situation der Pflegekräfte in den Krankenhäusern zu unterstützen, ist die Konferenz zur Teilnahme an der Unterschriftenaktion des Diakonischen Werkes eingeladen: Weil wir es wert sind! Informationen gibt es unter: weil-wir-es-wert-sind.de Pastor Reinhard Gebauer ermutigte die Gemeinden, unsere kirchlichen Krankenhäuser im Krankheitsfall aufzusuchen und so die diakonische Arbeit in diesem Bereich zu unterstützen.
Das Grußwort mit der Flasche
Pastor Christian Meischner, Reichenbach, überbrachte Grüße aus der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz (OJK). Er zeigte eine kleine Sprudelflasche mit dem Ausspruch: "Bei uns kann aus kleinen und großen Flaschen etwas werden ..." Besonders wichtig ist ihm: "Es gibt immer weniger, was den Durst stillt und uns auftanken lässt. Als Gemeinden können wir dafür sorgen, dass Wasser in der Wüste zu finden ist." Wenn er die OJK und SJK vergleicht, fällt ihm auf: "Bis auf die schöne Sitzordnung, die wir nicht haben, ist vieles ähnlich." Dass wir auch weiterhin gemeinsam auf dem Weg bleiben, ist ihm auch als Vorsitzender des Ausschusses für Evangelisation seiner Konferenz wichtig.
Christine Haag-Merz
Nachmittag
Was vor Schluss der Geschäftssitzungen noch alles zu klären ist
Die Plenarsitzung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK) am Samstag-Nachmittag hat unter einem gewissen Zeitdruck eine Fülle von interessanten Detailfragen aus einer ganz Zahl von Berichten zu diskutieren. Dabei ist die Konferenz immer wieder auch zu Entscheidungen aufgerufen.
Im Rahmen der Berichterstattung über die Arbeit im Ausschuss für Evangelisation schildert Stefan Schörk den aktuellen Stand der Gemeindegründungsarbeit in Oberfranken. Der Bezirk besteht seit einem Jahr aus den Gemeinden Stammbach (die zur Zeit nach Münchberg umzieht), Bayreuth und Pegnitz. Pastor Schörk ermutigt im Verlauf seines gar nicht kurzen aber sehr kurzweiligen Berichts dazu, auch einmal Außergewöhnliches zu riskieren und "wagemutiges Vertrauen in Gott" zu haben. Obwohl die Gemeinden in seinem Verantwortungsbereich klein sind, sehen sie sich als Schmelztiegel verschiedener Glaubensrichtungen. Es gibt zahlreiche Gliederaufnahmen auf diesem Bezirk, allein 13 in den letzten Jahren.
Superintendent Niethammer ergänzt, dass die Frage nach Gemeindeaufbau und Gemeindegründung ein Leitthema der Konferenz 2010 sein soll. Es wird darüber nachgedacht, für eine nächste Konferenztagung den Anteil an Geschäftssitzungen zu verringern und einem geistlichen Themenbereich mehr Raum zu geben (Stil Glaubenskonferenz). Entscheidungen sind hier jedoch noch nicht gefällt worden.
Pastorin Ulrike Burkhardt-Kibitzki spricht ermutigend über ihre Erfahrungen mit der Natürlichen Gemeinde-Entwicklung (NGE-Prozess). Diese sei zwar kein Allheilmittel und schon gar kein Selbstläufer, aber doch eine probate Möglichkeit zur Fortentwicklung von Gemeinden, ohne dabei unguten Erfolgsdruck zu erzeugen.
Der Ausschuss für Mission und Internationale kirchliche Zusammenarbeit berichtet über das Schwerpunktthema Geld arbeitet nicht, sondern Menschen und das Instrument der Mikrokredite [siehe auch oikocredit.org , neu strukturierter Internetauftritt]. Außerdem wird zur Missionsfreizeit 2009 eingeladen (vom 13. bis 18. Oktober nach Schwarzenshof), an der auch der neu ernannte Bischof von Sierra Leone teilnehmen wird.
Thomas Kemper von der EmK-Weltmission weist auf die Arbeitshilfe Mission hat viele Gesichter hin, die neben wichtigen Informationen auch das von dem Mathematiker Ingo Althöfer entwickelte Spiel Viele kleine Schritte enthält. Weiter berichtet Kemper von nachhaltig wachsenden Gemeinden und Problemen des pastoralen Personals in Albanien. Nach Sierra Leone wird am Konferenzsonntag nach längerer Zeit wieder eine Hebamme ausgesandt. Im November 2009 wird in diesem afrikanischen Land die Verteilung der aus Geldsammlungen finanzierten Moskitonetze einschließlich eines Gesundheitspräventionsprogrammes in einer landesweiten Aktion durchgeführt. Eine koreanisch-deutsche Konsultation schließlich wird im Anschluss an die Tagung der SJK in der Theologischen Hochschule Reutlingen stattfinden. Unter hochrangigen Vertretern und Vertreterinnen aus Kirche und Akademie wird dort über eine Institutionalisierung der schon länger geübten kirchlichen und akademischen Zusammenarbeit gesprochen.
Aus dem Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (GFS) erfolgt der Hinweis auf den ersten Entwurf der "Internationalen Ökumenische Erklärung zum gerechten Frieden". Eine überarbeitete Fassung soll im Jahr 2011 in Jamaika diskutiert werden. Dazu wird um Einsendung von Praxisbeispielen aus der Friedensarbeit gebeten.
Den drei Gemeinden Calw-Stammheim, Stuttgart-Sillenbuch und Karlsruhe-Erlöserkirche wird die EMAS-Umwelt-Zertifizierung Grüner Gockel verliehen. Die Auszeichnung wird am Konferenzsonntag um 13.30 Uhr in der Erlöserkirche in Karlsruhe überreicht.
Im Rahmen der Berichterstattung des Ausschusses für Erwachsenenbildung wird den Mitarbeitern der darin vertretenen Werke (u.a. für Frauen, Männer, Studierende, Bildung) herzlich gedankt. Die Frage, ob für die Seniorenarbeit eine Teilzeitstelle eingerichtet werden soll, wird kontrovers diskutiert. Es kann mit etwa 25% eines vollen Beschäftigungsverhältnisses eine Lösung beschlossen werden, die die Seniorenarbeit stärkt, ohne die derzeit besonders angespannten Haushalte zu sehr zu belasten.
Die Konferenzlaienführerin Ulrike Brodbeck bringt ihren Bericht ein. Aus dem Alltagsleben der Kirche heraus stellt sie darin wesentliche Fragen zu Mut und Mutlosigkeit und ruft zur (Selbst-) Ehrlichkeit auf. Reaktionen auf den Bericht lassen erkennen, dass die Fragen weiterer Diskussion empfohlen werden.
Pastor Carl Hecker berichtet aus dem Ausschuss für Ökumenische Beziehungen und weist dabei besonders auf das Faltblatt "Geistliche Ökumene" und den Ökumenischen Studientag am 19. September 2009 in Nürnberg hin, der unter dem Thema "Charismatische Gemeinden als Herausforderung für die ökumenische Bewegung" stehen wird.
Zu dem Bericht über den Ausschuss für Kirchenordnung und Rechtsfragen entsteht eine Diskussion eigens über den neuen Bezirksnamen "Nürnberg-JesusCentrum" (früher Nürnberg-Martha-Maria), der aber dann doch so festgelegt wird.
Bischöfin Rosemarie Wenner berichtet selbst über die neu eingerichtete ZK-Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung. Eine Stellenausschreibung für diesen Bereich christlichen Engagements wird in "unterwegs" erscheinen.
Die Konferenz beschließt durch Abstimmungen über konkurrierende Anträge, dass die Arbeitsgruppen, die bei der diesjährigen Konferenztagung den Donnerstag-Nachmittag in Anspruch genommen haben, in leicht modifizierter Form auch bei künftigen Konferenz-Tagungen möglich sein sollen.
Als Einpersonausschuss formuliert Thomas Brinkmann den Dank zu allererst gegenüber Gott für das Gelingen der Konferenz. Auch den Bruchsaler und benachbarten Gemeinden gilt ein Dank für die perfekte Organisation, der Bischöfin für die souveräne Leitung, dem Konferenzvorbereitungsausschuss und -verwaltungsrat sowie dem Lenkungsausschuss für ihre Mitwirkung. Die Rahmenbedingungen für eine Konferenztagung in Bruchsal sind optimal.
Nach dem bevorstehenden Konferenzgemeindetag in Karlsruhe vertagt die Süddeutsche Jährliche Konferenz ihre Sitzungstätigkeit bis zum nächsten Jahr.
Die Tagung der SJK wird im Jahr 2010 in Esslingen, Esslingen-Berkheim und Esslingen-Zell stattfinden. Vertreterinnen der mitwirkenden Region laden sehr herzlich dazu ein. Der Konferenzsonntag wird wie 2008 im und um den Sindelfinger Glaspalast veranstaltet.
Die Bischöfin schließt die Konferenz-Verhandlungen mit einer Lesung aus dem Epheserbrief, einigen vertiefenden Gedanken dazu und einem Gebet.
Christof Voigt


