Anmeldung zur SJK 2021 startet!

Alle Mitglieder der Süddeutschen Jährlichen Konferenz sind ab sofort eingeladen, sich zur Tagung anzumelden. Die Konferenz tagt von Mittwoch bis Samstag online und am Sonntag in Präsenz in Karlsruhe. Alle weiteren Informationen entnehmen sie bitte diesem Anmeldeschreiben.

Weitere Informationen zum Ablauf folgen zeitnah.

> Einladungsschreiben zur Konferenz (PDF) 

 

> Ihre Anmeldung zur Tagung: Anmeldung zur SJK 2021

 

Einladung zur SJK – online und präsent

Superintendent Tobias Beißwenger (links) und Bischof Harald Rückert

Liebe Schwestern und Brüder,

mit diesem Schreiben laden wir Euch alle ganz herzlich zu unserer SJK vom 16.-19. Juni 2021 (online) und am 20. Juni (in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe) ein. „Anders“ ist in diesen Corona-Zeiten ja irgendwie das neue „Normal“. Und so wird auch die Konferenz 2021 anders werden, als wir das bisher gewohnt waren. Als Vorbereitungsteam glauben wir dennoch, ein spannendes und ausgewogenes Programm geplant zu haben. Deshalb freuen wir uns auf diese etwas „andere“ SJK und auf die Tage mit Euch!

In der Online-Konferenz werden wir Berichte entgegennehmen und in Kleingruppen über wichtige Fragen unserer Kirche diskutieren. Außerdem werden uns Vorträge, Impulse und Gottesdienste im besten Sinne unterbrechen und uns wertvolle Gedankenanstöße schenken.

„mischen: Possible; Mitmischen ist möglich“ so lautet das Thema unserer Tagung. Als Gesellschaft stehen wir vor zahlreichen und großen Herausforderungen: Klimawandel, Artensterben, Flüchtlingskrise, Populismus. Manchmal fühlen wir uns angesichts all dieser Krisen machtlos und klein. Aber: Mitmischen ist möglich! In dieser und der nächsten SJK wollen wir uns deshalb gegenseitig ermutigen, uns als Kirche in der Gesellschaft einzubringen und unserer Verantwortung gerecht zu werden. In diesem Jahr sollen dabei die ökologischen Krisen im Vordergrund stehen. Wir freuen uns in diesem Zusammenhang sehr, dass wir Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker für einen Vortrag gewinnen konnten.

Wie muss ich mir die Tagung vorstellen?

Die SJK beginnt am Mittwochabend, mit dem Eröffnungsgottesdienst, der online übertragen wird. Am Donnerstag-, Freitag- und Samstagmorgen starten wir um 8:30 im Plenum. Jeder Stunde Sitzung folgt eine angemessene Pause. Kleingruppen bieten die Möglichkeit, wichtige Fragen breiter als bisher zu diskutieren. Die Abende werden zu Höhepunkten. Den Donnerstagabend werden wir unterhaltsam erleben. Am Freitagabend feiern wir miteinander den Gedenkgottesdienst. Die Online-Tagung endet am Samstagmittag.

Auch der Frauennachmittag am Mittwoch ab 15:30 Uhr wird in dieses Jahr online stattfinden. Am Sonntag erwarten wir alle SJK-Mitglieder um 10:00 Uhr (Anmeldung ab 9:00 Uhr) in Präsenz in der Schwarzwaldhalle Karlsruhe. Plenum, Abstimmungen und geschlossene Sitzung prägen den Vormittag. Am Nachmittag feiern wir gemeinsam den Ordinationsgottesdienst.

Ist eine „Online“-Tagung kompliziert?

Wir versuchen den Ablauf und die damit verbundene Technik simpel zu gestalten. Wenn Sie bereits Erfahrungen mit einer gängigen Videokonferenz-Software haben, werden Sie gut zurechtkommen. Zudem bieten wir Tage vor Beginn der Tagung die Gelegenheit, die Teilnahme einfach einmal „auszuprobieren“ – mit kompetenter Unterstützung.

Welche Technik wird für die Teilnahme benötigt?

Für die aktive Teilnahme an der Tagung brauchen Sie einen PC mit Webkamera und Lautsprechern. In einem Notebook ist das in der Regel bereits integriert. Auf dieser Seite gibt es zeitnah weitere Hinweise.

TIPP: Tragen Sie ihre E-Mailadresse (rechts bei: „Alle Infos per E-Mail“) ein – dann halten wir sie automatisch auf dem Laufenden!   

Mit herzlichen Grüßen

Superintendent Tobias Beißwenger und Pastor Ralf Schweinsberg

Das war die Tagung 2020

Nach der Tagung ist vor der Tagung… Im folgenden finden Sie Beiträge und Bilder von der letzten Kurz-Tagung am 12.September 2020 in Stuttgart:

 

 

 

 

 

Viele (bildhafte) Eindrücke von der SJK-Tagung

Klaus Ulrich Ruof hat viele Bilder während der Tagung gemacht – hier sind seine bildhaften Eindrücke und besonderen Momente:

Einfach feiern. Wirklich? – der Ordinationsgottesdienst

Kann man in diesen Tagen „einfach feiern“ – wie das Motto des Ordinationsgottesdienstes lautete? Kann man alles vergessen und so tun, als wenn nichts wäre? Lange hatte er mit sich gerungen, beichtete Bischof Harald Rückert, und sich gefragt, über was er an diesem besonderen Abend sprechen sollte. Ein Thema, „Einfach feiern“ war gefunden – aber welcher Bibeltext könnte dazu passen, gerade in dieser Zeit?

Ein Text ging ihm nicht mehr aus dem Kopf – und wurde zum Anker an diesem Abend: Psalm 23. Ein Psalm, der beides in sich trägt: die schwere der Zeit und den gedeckten Tisch, selbst im „Angesicht meiner Feinde“.

Ein passendes Wort für diesen Abend, an dem die Gottesdienstgemeinde an die vielen leidtragenden Menschen dieser Tage erinnert wurde – aber auch mit vier Brüdern ihre Ordination feiern durfte. Nach der Bestätigung ihres erfolgreichen Ausbildungsweges durch die Konferenz am Vormittag wurden sie nun für ihren besonderen Dienst als „Älteste“, als Pastoren im Gemeindedienst, gesegnet und vom Bischof eingesetzt. Ein großer Grund zum Feiern und fröhlich sein – selbst und gerade in schwierigen Zeiten, bei denen „sein Stecken und Stab“ uns die Angst nimmt und Mut schenken kann.


 

Aufnahme in die Konferenz – Corona konform

Am Vormittag hatte die Konferenz abgestimmt, am Nachmittag wurden vier Brüder in die Konferenz aufgenommen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer praktischen, dreijährigen Ausbildung nach dem Studium als „Pastor auf Probe“ wurden: Flemming Nowak, Sven Batram, Manuel Stemmler und Thomas de Jong durch Bischof Harald Rückert aufgenommen – natürlich Corona konform!

Normalerweise geschieht diese Aufnahme in die SJK durch Segen und Handschlag des Bischofs- und vieler weiterer Personen – was so natürlich nicht möglich war.

Die Konferenz musste laut lachen, als die Hände unmittelbar zuvor vor dem Handschlag eingesprüht wurden, damit sie der Bischof dann beruhigt schütteln konnte.

Danach wurden Markus Gumper und Janina Schmückle als neue „Pastorin / Pastor auf Probe“ und Wolfgang Allgaier als neuer Lokalpastor aufgenommen. Auch über diese Personen hatte die Konferenz am Vormittag abgestimmt und sie mit großer Mehrheit empfohlen.

 

Der Herr ist meine Wirklichkeit

„Der Herr ist meine Wirklichkeit, der Herr ist hier, jetzt, in diesem Moment in diesem Raum – und in unseren Herzen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dorothea Lautenschläger das heutige Mittagsgebet. Der erste Teil der Tagung ist damit erfolgreich abgeschlossen. Manches ging an diesem Vormittag schneller über die Bühne als vom Bischof geplant, anderes dauerten länger, so wie manch schwierige Personaldiskussionen in geschlossener Sitzung. Eigentlich gutes Zeichen, wenn sich die Konferenz bei weitreichenden Personalentscheidungen Zeit lässt.

Möglich wurde dies durch ein sehr schnelles Abarbeiten der Tagesordnung. So lagen zwar alle Berichte und Papiere der Konferenz vor, wurden aber nicht diskutiert oder angenommen. Nur einige wenige Beschlüsse müssen durch die Tagung angenommen werden, der Rest wird an andere Gremien verwiesen.

„Gott mit euch“ – im Ruhestand

„Ich will den Brüdern ganz herzlich für ihren Dienst in der Kirche danken“, meinte Bischof Rückert nach der erfolgten Abstimmung über den Ruhestand der Pastoren: Andreas Cramer, Carl Hecker, Kurt Junginger, Volker Kempf. Sie werden im September und Oktober dieses Jahres in den verdienten Ruhestand gehen.

Gedenken der Verstorbenen

„Auch das Gedenken an unser Verstorbenen Geschwister können wir dieses Jahr nur in Kurzform gestalten“, meinte Pastor Christoph Klaiber (Foto) am Ende seiner lange Namensliste. „Aber das wollen wir auf der nächsten Konferenz im kommenden Jahr nachholen.

Lang ist diese Liste – obwohl sie in diesem Jahr nur die Hauptamtlichen der SJK umfasst – denn im vergangenen Konferenzjahr verstarben folgende Pastoren:

  • Wolfgang Dietze, gestorben am 13.06.2019
  • Theodor Burkhardt, gestorben am 09.07.2019.
  • Dieter Klenk, gestorben am 15.07.2019.
  • Karl Layer, gestorben am 25.07.2019.
  • Traugott Bäuerle, gestorben am 30.08. 2019
  • Walter Schwaiger, gestorben am 27.10.2019.
  • Günter Klenk, gestorben am 15.01.2020
  • Friedrich Macco, gestorben am 03.03.2020
  • Willi Gittinger, gestorben am 05. 04.2020
  • Adolf Erhard, gestorben am 28.04.2020
  • Karl Schmid, gestorben am 07.05.2020
  • Walter Strenger, gestorben am 08.06.2020
  • Hans Waitzmann, gestorben am 02.09.2020

Neue Superintendentin: Dorothea Lorenz

„Gerne nutze ich die Gelegenheit, einmal live zu euch zu sprechen“, freute sich Pastorin Dorothea Lorenz. Sie ist Pastorin in Tübingen und wurde im Frühjahr unter Corona-Bedingungen als neue Superintendentin des Stuttgarter Distrikts ab dem kommenden Jahr berufen. Sie ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder im Jugend- und jungen Erwachsenenalter.

„Ich freue mich auf das neue Amt“, meinte sie, „weil ich unglaublich gerne dazulerne und gerne meine Sicht der Dinge in einen Prozess einbringe. Außerdem finde ich es gut, wenn wieder beide Geschlechter im Kabinett unserer Konferenz vertreten sind. Mir liegt unsere Kirche sehr am Herzen und ich möchte, dass es ihren Gemeinden gut geht und wir gemeinsam Menschen an Leib und Seele Gutes tun, wie es John Wesley einmal formuliert hat.“

„Wie seid ihr hier?“ – SJK-Tagung eröffnet

„Wie seid ihr hier, wie wird dieser Tag heute werden?“, fragte Bischof Harald Rückert pünktlich um 9 Uhr zur Eröffnung der SJK. „Auch bei dieser Tagung ist alles etwas anders“, war er sich sicher, „denn wir haben vieles mitgemacht in diesem Jahr“. So lud er alle zu einem stillen, gemeinsamen Gebet mit der Formulierung ein: „So wie ich bin, so komme ich zu dir mein Gott“.

Dann erzählte er, wie er ab März jeden Abend mit Saxofon auf die Straße ging, um dort mit und für die Menschen zu musizieren. Am Ende spielte er als Abendlied: „Der Mond ist aufgegangen“.  Eines Abends spielte er ein neues ungewohntes Lied. „Was war denn das?“, wurde er gefragt, „ein bekanntes Kirchenlied“.

Daraus entstand der Wunsch seiner Nachbarn, dieses Lied näher kennenzulernen. Am nächsten Tag stellte er eine Kiste mit Kopien des Liedes vor seine Haustüre die am Abend alle verteilt waren. So kam es, dass die Menschen in dieser Straße an den folgenden Abenden miteinander singen konnten: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“. Ein mutmachender Beginn der Tagung.